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In der Reihe „wir feiern das Leben – mit den Perlendes Glaubens“ wurde eine weitere Perle in den Mittelpunkt einer Wortgottesfeier gestellt – die Wüstenperle!

Wüste 2 mrothSie symbolisiert die Zeiten der Dürre und Entbehrung, der Zweifel, der Trostlosigkeit und Kämpfe im Leben. Die Wüste steht für unerträgliche Hitze am Tag und Kälte in der Nacht, für das Nichts, nichts als Sand. Aber was ist eigentlich das Nichts?

Dieser Frage gingen Maria Förster und Helga Vierheilig in ihren Ausführungen auf den Grund, mit der Erkenntnis, dass aus den Anfängen der Schöpfung „am Anfang war alles wüst und leer…“, aus dem Nichts unsere wunderbare Welt geworden ist, und dass unser Innerstes, wenn es befreit ist von Wünschen, Habenwollen, Erlebnissen, Neid, Gier oder Suche nach Anerkennung, wenn unseren Geist nichts mehr belastet, wenn er leer ist, aus diesem Nichts eine Zufriedenheit entsteht, Glück, ein Leben in Fülle. Die Wüste lebt, sie lehrt uns, dass aus dem Nichts Hoffnung, Zuversicht und Friede wachsen können. Symbolisch leerte dafür jeder Gottesdienstbesucher eine Tüte Erde in eine Schüssel. Schauen wir, was daraus wird! Das Ganze endete in einer Mahlfeier mit Brot, Wein und Saft, im Dank für die Früchte der Erde und der Menschen Arbeit. Ein weiterer Dank an Daniel Dittmeier, der die Feier am Keyboard begleitete.

Die Feier fand wegen des unbeständigen Wetters nicht hinter, sondern im GeFiGa-Heim Westheim statt.

 

Text: Maria Förster

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