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Am Sonntag, den 17. Mai machten sich zwei Busse aus der Pfarreiengemeinschaft Saalekreuz auf den Weg in den Besengau. Genauer gesagt nach Braidbach, in die kleinste Gemeinde des ehemaligen Klosteramts Wechterswinkel.

In Rödels angekommen, wallten die Pilger der Pfarreingemeinschaft auf den ca. 2,5 km langen Feldwegen zu dem Ort, der früher einen guten Ruf als Wallfahrtsort besaß. In der Wallfahrtkirche angekommen zelebrierte Pfarrvikar Dr. Blaise Okpanachi unter dem weiten Mantel der „Schutzmantelmadonna“ den Wallfahrtsgottesdienst.

Während der Mittagspause durfte natürlich die traditionelle Bewirtung der Wallfahrer durch den Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung nicht fehlen. Bei wunderschönem Wetter ließen sich die Bittgänger die Bratwürste sowie Kaffee und Kuchen richtig schmecken.

Zum Abschluss fand noch eine kleine Andacht in der Wallfahrtskirche statt, die mit dem eucharistischen Segen endete.

Leider ist das Wallfahren nach Braidbach kaum noch gebräuchlich. Aber Bauernfleiß und ein moderner Straßenbaubetrieb bezeugen auch heute noch einen bescheidenen Wohlstand, der den Braidbachern ihr Dörflein lebenswert macht, was sie aber nicht davon abhält, noch manch alten Brauch weiterhin zu pflegen.

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